21.06.07 - Ein CPU-Typ für alle Anwendungen

VIPA bietet die Speed7-CPUs mit integriertem Highspeed-Ethernet-CP 343 mit RFC 1006, S7-Kommunikation, H1, TCP/IP und UDP an. Dieser ist je nach CPU-Variante - mit bis zu 16 Verbindungen projektierbar.

Die SPEED7-CPU ist ein Automati­sierungsgerät für Hochgeschwin­digkeits-Applikationen und kann in Step7 programmiert werden. Das System ist auf den Befehls­vorrat der 57-300 oder 57-400 von Siemens einstellbar. Es ist für zeitkritische Anwendungen kon­zipiert und erfüllt zugleich den Wunsch des Anwenders, den wachsenden Bedarf an stetig stei­genden Speicherkapazitäten ab­zudecken.

Der Speicher kann dy­namisch den Anforderungen der Anlage beziehungsweise Appli­kation jederzeit auch nachträg­lich angepasst werden, ohne dass bestehende Hardware ausge­tauscht werden muss. Auf diese Weise reduziert sich die Zahl der benötigten CPU-Typen, d.h. es muss nur noch eine Variante vor­gehalten werden.

Die CPU mit SPEED7-Technologie ist nach Herstellerangaben, die erste SPS, die für einen weiten Speicherbereich über eine MCC (Memory Configuration Card) konfigurierbar ist. Diese beinhaltet neben der Skalierung des Spei­chers die Funktionen der bisheri­gen VIPA-MMC, beispielsweise als externer Datenspeicher für Sour­ces und Programme sowie für Firmware-Updates. Die Standard­MMC-Karte kann zum Speichern von Programm und Daten auch dann genutzt werden, wenn die CPU im Run-Modus ist. Für den Betrieb der CPUs muss keine Spei­cherkarte gesteckt werden.

Als integrierte Feldbus-Schnittstelle steht Profibus zur Verfügung. Wei­terhin ist eine MP21-Schnittstelle mit 12 Mbit/s eingebaut, die außer der Standard-MPI-Kommunikation zum PG auch eine PtP-Verbindung über das VIPA Green Cable erlaubt. Zusätzlich verfügen die SPEED7­CPUs über eine integrierte Ether­net-Schnittstelle, die eine komfor­table Programmierung über das Netzwerk erlaubt.

Die Peripherie kann über zwei Ar­ten angeschlossen werden: Entwe­der wie gewohnt seriell auf der rechten Seite über den S7-300-Standard-Rückwandbus, an dem alle S7-300-I/0-Komponenten so­wie auch Kommunikationsprozes­soren und Funktionsmodule wie Zähler zu betreiben sind. Darüber hinaus ist als Besonderheit der CPU 314ST und der 317er-CPUs auch der parallele Anschluss über den

VIPA-Highspeed-Parallelbus auf der linken Seite der CPU möglich, der es dem Anwender erlaubt, spe­zielle schnelle Peripheriebaugrup­pen zu betreiben. Für den High­speed-Parallelbus gibt es digitale Ein-/Ausgänge, analoge Eingänge, Profibus-DP, Interbus-Master so­wie ein CAN-Interface.