29.06.04 - SPEED7 gut in Form
Am Start: Ob national oder international - SPEED7 fährt mit. Radfahren hält fit und gesund und wirkt sich besonders auch auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Wolfgang Seel, Geschäftsführer bei VIPA, betreibt den Radsport schon seit vielen Jahren.
Für das Dolomitenrennen wurde mit ein paar Gleichgesinnten das "SPEED7 racing team" gegründet. Die ambitionierten Radler von VIPA und Profichip trainieren seitdem regelmäßig und haben bereits an mehreren Rennen teilgenommen.
Nachbericht:
Am Sonntagmorgen klingelte um 4.00 Uhr der Wecker. Mit 8°C ist der Morgen recht mild, lockere Wolken am Himmel, kein Wind. Um 5.30 Uhr sammelt sich das gesamte Speed7 racing team vor der Pension. Kurzes Fotoshooting und ab gehts an den Start. Auf dem Weg dorthin sammeln sich die Ströme der Radler und verschmelzen zu einer einzigartigen Masse. Auf verschiedenen Startplätzen sammelt man sich, unser Team ist zum größten Teil bei "Warsteiner" platziert. Hubschrauber überqueren die wartende Menge, Polizei und Motorräder rasen die Strecke auf und ab. Den Start erfolgt eher schiebend und das Gleichgewicht haltend, eine riesige Masse an Drahteseln, bunten Trikots und Helmen fährt zähfließend durch Corvara zum ersten Anstieg.
Bereits am Campolongo verlieren die ersten schon den Mut und geben auf. Unser Speed7 racing team hält eisern durch, auch wenn sich jetzt zwischen den einzelnen Fahrern große Abstände bilden. Der erste Pass ist der Campolongo mit 1875m. Nach dem mühsamen Aufstieg ist die Abfahrt richtig schön erholsam. Ganz nach dem VIPA Motto "High Speed ohne Kompromisse" stürzen sich unsere Fahrer den Berg herunter und überholen viele Konkurrenten. Ruck zuck geht es dann schon in die über 30 Kehren des Pordoi hinein. Das ist der längste Pass, in regelmäßigem Abstand windet man sich Serpentine um Serpentine nach oben. Wieder geht es in rauschender Fahrt bergab, Spitzengeschwindigkeiten über 80 km/h. Leider gab es hier Stürze, zum Glück ging es für unser Team glimpflich aus. Nach dem dritten Anstieg am Sella - dem bisher schwersten - mit einer durchschnittlichen Steigung von mehr als 7% und der Abfahrt folgt der angenehmste: in der Mitte des Grödnerjochs gibt es nämlich ein recht langes Flachstück. Mittlerweile ist die frische Kühle vorbei, die Sonne strahlt und brennt angenehm auf der Haut.
Im Ziel sammeln sich mittlerweile dutzende von Schaulustigen und Fans: Nach 3 Stunden 40 Minuten erreicht Wolfgang Seel als erster das Ziel. Er ist die kurze Runde gefahren, nachdem er schon unmittelbar zuvor den siebentägigen "JEANTEX- TOUR-Transalp" mit 835 km und 19.857 Höhenmeter mit Kai Bittner gefahren ist. Die anderen fahren erneut den Campolongo hinauf. Sie haben sich für die mittlere bzw. große Runde entschieden.
Bei der Dolomitentour sind für das SPEED7 racing team 14 Teilnehmer an den Start getreten:
Fahrer VIPA
Seel, Wolfgang 3:40 (57 km)
Habermann, Rainer 5:24 (110 km)
Rauch, Richard 4:03 (57 km)
Schleier, Steffen 8:09 (147 km)
Tobiasch, Roland 7:33 (110 km)
Bittner, Kai 7:35 (147 km)
Meihofer, Thomas 7:45 (147 km)
Hübel, Benjamin 3:42 (57 km)
Kreß, Hans 7:12 (147 km)
Rose, Julia 8:10 (147 km)
Glaser, Peter 7:24 (147 km)
Zingraf, Volker 6:09 (110 km)
Köhnert, Michael 4:13 (57 km)







